Qualität und Unterschiede bei Gartenmöbeln

Vom Klappstuhl aus weißem Kunststoff bis hin zur edlen Teakholz-Sitzgruppe gibt es Gartenmöbel in allen Ausstattungs- und Preisklassen. Neben den Anschaffungskosten gibt es enorme Unterschiede bei der Haltbarkeit und Pflege. Material, Verarbeitung und Nutzungsort spielen die entscheidende Rolle und manche Details entscheiden über die Wertigkeit der Produkte.

Von Plastik bis zu Kunststoff

Die drei großen Gruppen an verwendeten Materialien bei Gartenmöbeln sind Holz, Metall und Kunststoff. Allen ist gemein, dass die Qualität der einzelnen Bauteile entscheidend ist. Die einfachsten Kunststoffausführungen sind oft aus wenig wiegenden Spritzgusskunststoffen gefertigt und eher mit Plastik vergleichbar. Störende Spritznähte können Kleidung und Haut verletzen und das geringe Eigengewicht macht den Gebrauch mitunter unsicher. Die Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse ist gering. Mit höherwertigen Schwerkunststoffen mit Bakelit- oder Kunstharzanteilen entsteht eine größere Haltbarkeit und Stabilität für beispielsweise schwergewichtige Nutzer. Oft sind die mechanischen Teile wie Scharniere und Arretiere ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und diese Teile können nicht rosten, oxidieren oder sich anderweitig zersetzen.

Metall und Holz verlangen mehr

Wenn die Möbel aus Metall- oder Holzteilen gefertigt sind, ist die Vorbehandlung besonders zu beachten. Metall muss gegen Feuchtigkeit geschützt sein, was entweder mit Verzinkung oder Verchromung der Fall ist. Das betrifft auch die beweglichen Teile wie Schrauben, Muttern, Scharniere und Verschlüsse. Alternativ kann mit Kunststoffüberzügen und Verkapselungen der Schutz des Metalls vor Korrosion und Rost gewährleistet werden. Die Leichtgängigkeit und der wackelfreie Lauf von beweglichen Teilen ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Gartenmöbel aus Holz werden aus optischen Gründen oft als die luxuriöseste Art von Gartensitzgelegenheiten wahrgenommen. Die Holzsorte spielt hier eine entscheidende Rolle. Während weiche und schnell nachwachsende Hölzer wie Kiefer oder Laubgehölz nicht teuer sind, sind robustere Hart- und Edelhölzer wesentlich langlebiger. Fichte oder Teakholz haben auch im Freien eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse. Allerdings müssen die Beschläge und sonstigen Bedienungselemente aus Metall aus rostfreiem Material gefertigt sein.

Generell lohnt sich ein höherer Anschaffungspreis, um gute Herstellungsmaterialien zu erwerben. Im Laufe der Zeit amortisieren sich die Kosten, wenn die gute Qualität auch in der Verarbeitung an der langlebigen einwandfreien Funktion und Optik abgelesen werden kann. Die Pflege und gegebenenfalls die geschützte Einlagerung erhöht in allen Qualitätsklassen die Lebensdauer in einem guten Zustand. Wenn Sie sich für einen Pool entscheiden wollen Sie meist nun auch etwas langlebiges. Poolbau Bischer kann Sie zu hochwertigen Materialen beraten.

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