Grüner Tee, Schwarzer Tee - gesund sind beide
Trotz unterschiedlicher Inhaltsstoffe steht der schwarze Tee dem viel gelobten grünen Tee in seiner gesundheitsfördernden Wirkungsweise offenbar in nichts nach.
Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass sowohl grüner als auch schwarzer Tee antikanzerogene, antioxidative, antivirale und antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Die dafür hauptsächlich verantwortlichen Inhaltsstoffe sind so genannte Polyphenole, insbesondere Catechine.
Wie die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen berichtet, sind die Gesamtgehalte an Polyphenolen und anderen typischen Inhaltsstoffen in grünem und schwarzem Tee in vergleichbaren Mengen enthalten. Sie liegen meist zwischen 10 und 20 Prozent. Ein Unterschied besteht darin, dass bei grünem Tee der Anteil der Catechine an den Gesamtpolyphenolen meist deutlich über 50 Prozent liegt, während es bei Schwarztee nur zwischen 20 und 40 Prozent sind.
"Asian Paradox" belegt positive Wirkung des Heissgetränks
Ein Beleg für die positive Wirkung von grünem Tee ist das "Asian Paradox". Wissenschaftler konnten belegen, dass die asiatische Bevölkerung trotz erhöhtem Anteil an Rauchern ein geringeres Risiko aufweist an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs zu leiden. Dies dank einem Grünteekonsum von bis zu 1,2 Litern täglich, der den oxidativem Stress reduzieren soll. Neue Studien belegen nun jedoch, dass die antioxidative Wirkung von Grün- und Schwarztee vergleichbar ist. Fröhliche English-Tea-Time also.