Bewegung gibt gute Laune und hält fit

Keine Zeit, zu kalt, zu dunkel – im Frühling gelten diese Ausreden nicht mehr, um keinen Sport zu treiben. Regelmässige Bewegung zahlt sich aus und beim Rennen werden Glückshormone freigesetzt.   

Glücksgefühle dank laufen oder spazieren | VitaClic – die GesundheitsplattformDer Diplom-Psychologe und Motivationsforscher Dr. Ralf Brand vom Institut für Sportwissenschaft an der Uni Stuttgart kennt die Hemmschwellen und gibt Tipps, wie man besser durchhält.

 

Warum braucht es soviel?

Die meisten Menschen denken immer noch, Sport sei zu anstrengend und verlange Höchstleistung. Dabei genügt es für den Anfang täglich 30 bis 40 Minuten in einem erhöhten Tempo spazieren zu gehen. Viele Menschen machen sich auch kaum Gedanken, welche Sportart ihnen wirklich zusagt und quälen sich.

Die richtige Sportart ist das A und O so Brand und der angehende Sportler hat bereits gewonnen.

 

Welcher Sport ist geeignet?

Am besten stellt man sich verschiedene Sportarten bildlich vor. Möchte ich in Jogging-Klamotten durch den Wald laufen? Oder sollen es acht Rollen sein, die mich durch die Strassen tragen? Wer das als lächerlich empfindet, sollte gar nicht mit diesen Sportarten anfangen.

Suchen Sie sich eine Aktivität, bei der Sie das Gefühl haben, sie passt zu Ihnen. Daneben spielt die körperliche Verfassung eine Rolle. Wer seine Gelenke schonen will oder muss, wählt eher Sportarten wie Schwimmen oder Walking. Wesentlich ist es auch, ob Sie lieber allein oder in einer Gruppe trainieren wollen.

 

Wie motiviert man sich?

Planen Sie Ihre Aktivitäten so konsequent und zeitnah wie möglich. Überlegen Sie schon am Montagmorgen, wann Sie sich diese Woche bewegen können. Fragen Sie jemanden, ob er mitmacht. Dann fällt es Ihnen schwerer, eine Verabredung aus purer Faulheit abzusagen.

Bauen Sie sich Erinnerungshilfen in den Alltag ein. Legen Sie sich etwa am Morgen schon die Trainingskleidung zurecht, oder stellen Sie Ihre Sportschuhe an die Haustür. Liegt das Fitnesscenter auf dem Weg zur Arbeit, nehmen Sie die Sportkleidung gleich mit.

Eine „Ausrede“ gilt allerdings doch: Fühlen Sie sich schlapp, haben Sie Schnupfen, Kopfschmerzen oder gar Fieber, dann sollten Sie keinen Sport treiben.


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