Alkohol auf den Skipisten = Gefahr für Unfall und Erkältung
Alkoholisierte Wintersportler gehen leichter Risiken ein: die Unfallgefahr steigt. Zudem kühlt der Körper trotz des vermeintlichen Wärmegefühls nach dem Glühwein oder Grog unter Alkoholeinfluss stärker ab.
Die Warnung vor trügerischen Wärmespendern kommt von der Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme. „Ein Kaffee mit Schnaps“ oder ein Glühwein an der Schneebar können dem Wintersportler zum Verhängnis werden.
Wer sich durchfroren mit einem alkoholischen Getränk aufwärmt, erlebt im ersten Moment ein Wärmegefühl. Durch den Alkoholkonsum werden die Blutgefässe erweitert und die Haut dadurch stärker durchblutet. Im Kontakt mit kalter Aussenluft kommt es aber schnell zu einem stärkeren Wärmeverlust. Zudem wird unter Alkoholeinfluss die Aussentemperatur unterschätzt und man schützt sich weniger gegen die Kälte: es drohen Unterkühlung und Erkältung.
Unfallgefahr steigt
Alkoholisierte Wintersportler gehen leichter Risiken ein: die Unfallgefahr steigt.
Der Rat der Experten: Heisse Getränke ja, Alkohol nein. Vor Unterkühlung schützt auch kohlehydratreiche Ernährung, z.B. heisse Gemüsesuppe. Warme und atmungsaktive Kleidung transportiert die Feuchtigkeit nach aussen. Trotz Schwitzen, bleibt der Körper trocken und warm.
Die selben Ratschläge, gelten ebenso für alle Fasnächtler, die sich schon bald kalte Nächte um die Ohren schlagen.