Am besten aus der Region
Es ist noch keine 60 Jahre her, da stammten 80 Prozent unserer Nahrungsmittel aus einem Umkreis von 50 Kilometern. Heute ist das Verhältnis genau umgekehrt. Gewiss: die Mango oder Papaya muss schon aus Brasilien, Südafrika oder Pakistan kommen. Schliesslich wachsen die tropischen Köstlichkeiten hierzulande nicht. Aber warum Birnen aus Südafrika und Trauben aus Neuseeland kaufen?
Der Transport der Lebensmittel um den halben Globus verbraucht Unmengen von Energie und bläst dementsprechend den Klimakiller CO2 in die Atmosphäre. Ausserdem werden die Nahrungsmittel oft unter unbeschreiblichen Bedingungen, mit Kinder- und Sklavenarbeit angebaut.
Das gilt auch für preisgünstige Weine, Fleischwaren und andere Produkte aus Übersee. Auch Vitamine und Nährstoffe bleiben bei den langen Transporten sprichwörtlich auf der Strecke. Und schliesslich: Was gibt es Feineres, als frisch gepflückte Aprikosen aus dem Wallis, Kirschen aus dem Baselbiet oder Äpfel aus dem Toggenburg?
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Saisonkalender für Obst und Gemüse (PDF) von foodnews.ch
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