Kräutertee hilft gegen Blasenentzündung

Die Badesaison steht vor der Tür. Zu dieser Zeit ist das Risiko einer Harnwegsinfektion besonders gross.

Zu Beginn der Badesaison sind Blasenentzündungen häufig | VitaClic – die Gesundheitsplattform

Infektionen der Harnwege sind schmerzhaft und unangenehm. Ein ständiger Drang auf die Toilette gehen zu müssen, ein schmerzender Rücken und geschwollene Nieren sind die unerfreulichen Anzeichen einer Harnwegsinfektion – auch Blasenentzündung genannt.

Dabei handelt es sich um eine typische Frauenkrankheit: 60 % aller Frauen leiden mindestens einmal in ihrem Leben daran, 33 % sogar mehrmals.

Verantwortlich für die Infektion sind sogenannte Ecoli-Bakterien. Seien Sie vorsichtig bei Baden in verschmutzten Gewässern, dort finden sich nämlich solche Bakterien. Auch bei mangelnder Hygiene oder nach dem Geschlechtsverkehr treten sie auf.

Tipps zur Vorbeugung:

  • Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, ungefähr 1 1/2 bis 2 Liter täglich.
  • Halten Sie Ihren Körper warm, vor allem in der Nierengegend.
  • Leeren Sie nach dem Baden und Geschlechtsverkehr Ihre Blase.
  • Vermeiden Sie stark parfümierte Intimpflegeprodukte.
  • Vermeiden Sie das Tragen von zu enger Synthetik-Unterwäsche.
  • Reinigen Sie sich nach dem Stuhlgang von vorne nach hinten.

Und wenn es so weit ist?

Tee trinken und gesund werden lautet die Devise, wenn Sie sich infiziert haben. Unkomplizierte Nieren- und Blasenbeschwerden können Sie oftmals selbst behandeln. Wichtig ist: trinken, trinken, trinken. Ideal ist ein spezieller Heilkräutertee, der die Harnwege gut durchspült und Bakterien ausschwemmt.

Zur Tee-Behandlung eignen sich folgende Heilkräuter: Brennnessel, Birke, Javatee (Orthosiphon), Goldrute und Hauhechel, aber auch Petersilienwurzel, Schachtelhalm und Wacholderbeeren. Die Bärentraube, die wegen ihrer keimhemmenden Wirkung ebenfalls eine wichtige Heilpflanze für Blase und Niere ist, ist weniger geeignet für die Tee-Therapie. Sie kommt eher in pflanzlichen Medikamenten vor.

Achtung: Wenn hohes Fieber oder andere Komplikationen auftreten, sollten Sie zum Arzt gehen. Für Patienten mit eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit ist die Teetherapie überhaupt nicht geeignet.


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